Angst und Panikattacken
„Angst ist der Schwindel der Freiheit.“
— Søren Kierkegaard
Angst kann sich ganz unterschiedlich anfühlen. Manchmal ist sie eine ständige Begleiterin, die Gedanken kreisen lässt und selbst alltägliche Situationen mit Unsicherheit erfüllt. Manchmal tritt sie plötzlich und mit solcher Intensität auf, dass man fürchtet, die Kontrolle zu verlieren. Was zunächst auf einzelne Situationen beschränkt ist, kann immer mehr Raum einnehmen. Die Angst vor der nächsten Panikattacke oder das Vermeiden bestimmter Situationen kann den Alltag immer weiter einschränken.
Wie sich Angst zeigen kann
Anhaltende innere Unruhe, Nervosität und Anspannung
Wiederkehrende Sorgen und Grübeln, die sich nur schwer kontrollieren lassen
Plötzliche Panikattacken mit Herzrasen, Atemnot, Schwindel oder intensiver Angst
Angst vor bestimmten Situationen, vor der Bewertung durch andere oder vor Kontrollverlust
Vermeidung von Situationen oder Aktivitäten, die Angst auslösen könnten
Körperliche Beschwerden wie Schlafstörungen, Magen-Darm-Beschwerden oder Muskelverspannungen
Körperliche Ursachen sollten ärztlich abgeklärt werden. Auch wenn keine körperliche Ursache gefunden wird, sind die Beschwerden real und können sehr belastend sein.
Der psychoanalytische Blick auf Angst
Angst gehört zum Menschsein und erfüllt zunächst eine wichtige Schutzfunktion. Sie macht uns auf Gefahren aufmerksam, tritt aber manchmal auch dann auf, wenn keine unmittelbare Bedrohung erkennbar ist. Aus psychoanalytischer Sicht ist Angst nicht nur ein Symptom, sondern kann auch etwas über unser inneres Erleben erzählen.
Hinter ähnlichen Angstsymptomen können ganz unterschiedliche Erfahrungen oder Schwierigkeiten im Umgang mit belastenden Gefühlen stehen. Manchmal lassen sich Zusammenhänge mit früheren Beziehungserfahrungen erkennen, manchmal mit gegenwärtigen Lebenssituationen oder Veränderungen, die Unsicherheit auslösen. Nicht immer sind diese Zusammenhänge von Anfang an bewusst oder unmittelbar verständlich.
In der Therapie schauen wir gemeinsam darauf, welche Bedeutung die Angst für Sie hat und was sie möglicherweise verstärkt. Welche Situationen lösen sie aus? Welche Gefühle oder Beziehungserfahrungen sind damit verbunden? Und was könnte Ihnen helfen, sich wieder sicherer zu fühlen?
Dabei geht es nicht nur darum, mögliche Hintergründe zu erkennen, sondern auch darum, einen anderen Umgang mit der Angst zu entwickeln und wieder mehr Handlungsspielraum im Alltag zu gewinnen.
Ein erster Schritt
In einem unverbindlichen Erstgespräch können wir über Ihre aktuelle Situation sprechen und gemeinsam klären, ob eine psychoanalytische Psychotherapie für Sie passt.
Das Erstgespräch findet in meiner Praxis in 1200 Wien statt.
Wie das Setting aussieht und was es kostet, finden Sie hier.